Sommerorgelkonzerte 2024 in der Versöhnungskirche

 

Wie in jedem Jahr laden wir wieder zu den Sommerorgelkonzerten an der Jahn-Orgel der Versöhnungskirche ein. In diesem Jahr sind verschiedene Epochen repräsentiert, auch in der Besetzung der Konzerte gibt es viel Abwechselung.

Die Sommerorgelkonzerte finden immer freitags in der Versöhnungskirche statt.
 

1. Sommerorgelkonzert,  26. Juli, 20 Uhr

Magnificat-Vertonungen durch die Jahrhunderte

Die Reihe der Sommerorgelkonzerte wird mit Magnificat-Vertonungen aus verschiedenen Jahrhunderten eröffnet. Es erklingen Orgelwerke von Heinrich Scheidemann (1596-1663), Dietrich Buxtehude (1637-1707), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Léon Boëllmann (1862-1897) bis Pierre Cochereau (1924-1984). Passend zur Musik sollen berühmte Darstellungen Marias aus der bildenden Kunst Augen und Ohren öffnen.

Margret Leidenberger, Orgel

 


2. Sommerorgelkonzert, 2. August, 20 Uhr

Trompete und Orgel 

Es erklingt das bekannte Werk „Okna“ von Petr Eben (1929-2007), das sich auf die Glasfenster von Marc Chagall (1887-1985) in der Synagoge des Hadassah-Klinikums in Jerusalem bezieht. Die bildenden Künste spielten als Inspirationsquelle für Petr Eben eine wichtige Rolle. Der Komponist schrieb: „Die Feierlichkeit der großen Flächen aus buntem Glas rief in mir die Vorstellung der Orgel hervor, und die Sattheit und der Glanz von Bündeln durchstrahlter Farben fügten den schmetternden Ton der Trompete hinzu“.

Francesco Bellotto, Trompete
Robin Gaede (Student an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden), Orgel

 


3. Sommerorgelkonzert, 9. August, 20 Uhr

Horn trifft Orgel

Auch beim dritten Sommerorgelkonzert erklingen Werke für ein Blechblasinstrument und Orgel. In diesem Konzert werden selten zu hörende Werke für Orgel und Horn. Jan Koetsier (1911-2006) schrieb ein berührendes Werk zu dem Choral „Gib dich zufrieden und sei stille“. Etwas tänzerischer geht es zu bei „Danse“ von Gaston Litaize (1909-1991). Auch Robert Schumann (1810-1856) ist mit seinen „Kanonischen Studien“ vertreten. Die zweite Suite für Orgel mit einem virtuosen Finale von Léon Boëllmann (1862-1897), rundet das Programm ab.

Juliane Bühler, Horn
Margret Leidenberger, Orgel

 


4. Sommerorgelkonzert, 23. August, 20 Uhr 

Romantische Orgelwerke aus verschiedenen Ländern

Lassen Sie sich einladen zu einem inspirierenden Orgelkonzert mit außergewöhnlichen Werken. Der Franzose Felix Alexandre Guilmant (1837-1911) steht, wie kein anderer, für virtuos, sinfonische Orgelmusik der Romantik aus Frankreich. William Wolstenholme (1865-1931) wirkte in Blackburn und London, konnte sich, trotz seiner Blindheit einen Namen als Organist machen. Lambert Kleesattel (*1959) wirkt als Organist in Nordrhein-Westfalen.

Siegfried Petri (Kirchenmusiker der St.-Petri-Schlosskirchgemeinde in Chemnitz), Orgel

 

Der Eintritt ist frei, um Unkostenbeiträge zur Finanzierung der Reihe werden erbeten.