Ausstellung zum Weltgebetstag

"Informiert beten, betend handeln" – „Informed prayer, prayerful action“

Vom 08.03. bis 15.05.2020 wird in der Heilig-Geist-Kirche eine Ausstellung zum Weltgebetstag "Informiert beten – betend handeln" präsentiert.
Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Ausstellung zur Zeit leider nicht besichtigt werden. Wir informieren Sie hier, wenn der Besuch der Ausstellung wieder möglich ist.

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball … … und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander!
Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können.
So entstand in den letzten 130 Jahren die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.

Die Geschichte des Weltgebetstages in den zurück liegenden 35 Jahren wird in dieser Ausstellung mit Projekten, Gottesdienstformen und Erinnerungsstücken am Beispiel der Kirchgemeinden in Blasewitz • Striesen • Tolkewitz in den Blick genommen.

Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe

Unterschriftenaktion zur Entschuldung Simbabwes durch Deutschland

Zur Unterschriftenaktion für die Entschuldung Simbabwes durch Deutschland wird im Rahmen des Weltgebestages 2020 aufgerufen.
Simbabwe gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Aufgrund gesetzlicher Regelungen kann die Bundesregierung einem Schuldnerland bis zu 150 Millionen Euro Schulden erlassen.
Die Unterschriftenaktion fordert, dass Deutschland auf einen Teil der Schuldenrückzahlung Simbabwes verzichten soll, wenn Simbabwe bereit ist, das freiwerdende Geld in Gesundheitsprogramme zu investieren.
Unterschriftenlisten liegen aus, Infomaterial erklärt dieses Verfahren.

https://weltgebetstag.de/aktionen/gesundheit-statt-schulden/

Dort können Sie auch online unterschreiben. Verantwortung können und sollen auch wir übernehmen.
Bitte unterschreiben Sie!

Astrid Bodenstein

Thema 2020: „Steh auf und geh!“ (Johannes 5)

Die Aufforderung Jesu „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“ gilt uns allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Frauen im krisengeplagten Simbabwe wissen, wovon sie reden. Schon das tägliche Überleben erfordert ungeheure Anstrengung in diesem Land, das zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Einst war Simbabwe die Kornkammer Afrikas. Korruption, Misswirtschaft und verfehlte Reformen des Internationalen Währungsfonds haben das Land ruiniert. Frauen in Simbabwe tragen die Entwicklung vor allem in den ländlichen Gebieten. Der Weltgebetstag unterstützt sie dabei, z.B. mit einem Projekt zur Bekämpfung häuslicher Gewalt.

Der Weltgebetstag mit seinem Motto „Informieren – Beten − Handeln“ will Ermutigung sein, unsere Matten des „Ich würde ja gerne, aber …“ aufzunehmen, uns die Hände zu reichen, uns zu stützen und gemeinsam loszugehen!